In nur wenigen Jahren verdoppelte bis versechsfachte sich die Häufigkeit der ADHS-Diagnosen

Bild: wallsdontline/ CC BY-NC-2.0

Seit der COVID-Pandemie explodieren die psychiatrischen Diagnosen förmlich.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) galt lange Zeit als Problem der Kindheit und Jugend. Man dachte insbesondere an zappelnde, laute, herumspringende, anderen ins Wort fallende, kurzum: störende Jungen. Das beschreibt einen von zwei Haupttypen des Störungsbilds, bei dem Impulsivität im Vordergrund steht. Daneben gibt es aber auch die träumerische, vergessliche, eher abwesende Variante. Diese wird vor allem bei Mädchen diagnostiziert.

Tatsächlich gab es bei ADHS immer einen großen Geschlechtsunterschied: Jungen bekamen die Diagnose in etwa dreimal so häufig wie Mädchen. Das wollte man genetisch erklären – bisher ohne Erfolg. Wahrscheinlich liegt es aber vor allem daran, dass der impulsive, bei den Jungen häufigere Typ andere sehr viel mehr stört als die unaufmerksame, bei den Mädchen häufiger vorkommende Variante.

Geschlechtsunterschiede

Allgemein gilt: Jungen und Männer externalisieren Probleme eher, werden verhaltensauffällig, mitunter störend, aggressiv, konsumieren mehr Alkohol und andere Drogen und tun überhaupt mehr riskante und/oder verbotene Dinge. Letzteres sieht man schließlich in der Geschlechtsverteilung in den Gefängnissen, wo fast nur Männer eingesperrt sind. Mädchen und Frauen neigen demgegenüber dazu, Probleme zu internalisieren: Sie werden häufiger still, ziehen sich zurück, geben sich selbst die Schuld oder essen nicht mehr. Angst- und Gefühlsstörungen beziehungsweise Depressionen bekommen sie zwei- bis dreimal so häufig diagnostiziert, Essstörungen sogar vier- bis achtmal so oft.

Ob diese Geschlechtsunterschiede eher biologischer Natur oder gesellschaftlich geprägt sind, ist Stoff für endlose Diskussionen. Wahrscheinlich stimmt beides: Es gibt körperliche, hormonal geprägte Unterschiede, die durch gesellschaftliche Vorstellung von typischen Frauen- und Männerbildern verstärkt werden.

Schon die feministische Philosophin Simone de Beauvoir (1908-1986) leitete hieraus eine interessante Erklärung für die Entstehung des Patriarchats ab: Ab der Bronzezeit, also ab ca. dem 3. Jahrtausend v.u.Z. konnten die körperlich meist stärkeren Männer die neuen und tödlicheren, aber auch schweren Waffen besser führen. Im Gegenzug für den Schutz der Gruppe nach innen und Überfälle anderer im Außen erwarteten sie bestimmte Privilegien.

Noch in der Geburtsstunde der Demokratie, der griechischen Polis, waren die bürgerlichen Privilegien an das Einstehen für die Gesellschaft auf dem Schlachtfeld gebunden. Man könnte dieses Denken ins 21. Jahrhundert und zum Beispiel die Kriegsfront in der Ukraine übertragen. Aber bleiben wir beim Thema ADHS.

Häufigkeit von ADHS

ADHS gilt zwar auch heute noch als neuronale Entwicklungsstörung, also als ein Problem primär der Kindheit und Jugend. Fachleute zerbrachen sich aber lange den Kopf darüber, was beim Übergang ins Erwachsenenalter mit den Symptomen passiert. In etwa seit der Jahrtausendwende gilt als Konsens, dass bei rund der Hälfte der Betroffenen die Probleme im Sinne einer psychologisch-psychiatrischen Störung bleiben. Dabei soll aber die Hyperaktivität beziehungsweise Impulsivität in den Hintergrund treten.

Tatsächlich steht im offiziellen Konsenspapier der Weltvereinigung für ADHS (hier auch in deutscher Übersetzung verfügbar), dass die Störung bei rund 6 Prozent der Minderjährigen und 2,5 Prozent der Erwachsenen vorkomme (Faraone et al., 2021). Dort werden aber auch Studien zitiert, die wichtige gesellschaftliche Fragen aufwerfen: So gibt es zum Beispiel Untersuchungen aus den USA, die bei schwarzen Minderjährigen eine Prävalenz von satten 14 Prozent fanden, also rund doppelt so viel wie im Bevölkerungsdurchschnitt (Cénat et al., 2021).

Man sollte nicht die alten Fehler der Psychiatrie wiederholen, solche Unterschiede genetisch-rassistisch zu erklären. Vielmehr vermute ich hier den Ausdruck von sozialer Benachteiligung: Dass Schwarze und andere nicht-weiße Gruppen in den USA (und nicht nur dort) im Durchschnitt weniger wohlhabend sind und häufiger unter schlechteren Bedingungen leben, ist bekannt.

Die Forscherinnen und Forscher ziehen allerdings andere Schlüsse aus ihren Daten. Weil Schwarze ein höheres Risiko für ADHS hätten, müsse man bei ihnen noch intensiver nach der Störung suchen. Wenn daraus mal keine sich selbst erfüllende Prophezeiung wird?

„… die Ergebnisse dieser systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse legen nahe, dass Schwarze ein höheres Risiko für eine ADHS-Diagnose aufweisen als die US-amerikanische Allgemeinbevölkerung. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die ADHS-Diagnostik und -Überwachung bei Schwarzen unterschiedlicher sozialer Herkunft zu intensivieren.“ (Cénat et al., 2021, S. 21)

Soziale Aspekte

Im Gegenzug für eine ADHS-Diagnose kriegen Kinder und Jugendliche wegen Gesetzen gegen Benachteiligung mitunter mehr Betreuung oder Zeit zum Absolvieren von Tests; und die Erziehungsberechtigten vielleicht einen Zuschlag für Sozialleistungen oder Kindergeld. Man kann auch in Deutschland mit so einer Diagnose einen Schwerbehindertenausweis beantragen – und sich dann mit den Behörden über den Grad der Behinderung streiten. Anleitungen dafür finden sich im Netz.

Frappierend ist auch der für viele Länder bestätigte Befund, dass in Schulklassen die jüngsten Kinder am häufigsten eine ADHS-Diagnose und eine Medikamentenverschreibung für Stimulanzien wie Methylphenidat (z.B. in Ritalin) erhalten. Das kann man anhand der Stichtage für die Einschulung nachvollziehen: Wenn ein Kind kurz davor Geburtstag hat, wird es immer zu den Jüngsten der Klasse gehören; ist der Geburtstag aber kurz nach dem Stichtag, wird es ein Jahr später eingeschult – und dann unter den Ältesten sein. Laut einer großen Meta-Analyse ist die Wahrscheinlichkeit für die Jüngsten, die Diagnose zu bekommen, sogar um ganze 34 Prozent höher (Caye et al., 2020).

In Deutschland lässt sich dieser Einschulungseffekt besonders gut Untersuchen, da die 16 Bundesländer unterschiedliche Stichtage zwischen dem 30. Juni bis 30. September verwenden. Auf einer Abbildung aus dem Versorgungsatlas (nach unten scrollen) sieht man ganz klar: Je jünger ein Kind in seinem Jahrgang ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer ADHS-Diagnose.

Dieser Befund missfällt natürlich denen, die die Störung am liebsten als genetisch beziehungsweise neuronal bedingt darstellen. Denn der Einschulungseffekt lässt nach meiner Interpretation keine andere Erklärung zu, als dass – zumindest bei einem nicht zu vernachlässigenden Teil der Kinder – hier schlicht Kindlichkeit als psychologisch-psychiatrisches Problem klassifiziert wird. Würden diese Kinder ein Jahr später eingeschult, bekämen sie die Diagnose nicht.

Deswegen sollte man das Kind nicht mit dem Bad ausschütten: Dass manche schwerste und behandlungsbedürftige Aufmerksamkeitsprobleme haben, bestreitet niemand. Heinrich Hoffmanns (1809-1894) „Zappelphilipp“ kann man aber nicht als Beleg für die Echtheit der Störung anführen, da die Symptome nicht passen (Lange et al., 2010).

Erwachsenen-ADHS

Halten wir fest: ADHS ist heute eine verbreitete psychologisch-psychiatrische Störung. Obwohl sie als neuronale Entwicklungsstörung gilt, gibt es keinen Blut-, Gen- oder Gehirntest, wie es die Forschung der biologischen Psychiatrie seit über 200 Jahren verspricht. Das gilt übrigens für alle Störungsbilder – schließt aber nicht aus, dass in Einzelfällen zum Beispiel eine Schilddrüsenfehlfunktion zu einer depressiven Verstimmung führen kann. Darum sind körperliche Untersuchungen bei ernsten und anhaltenden psychischen Problemen angeraten.

Das heißt, ADHS wird nach wie vor in einem diagnostischen Gespräch festgestellt. Neben der Beurteilung des Aufmerksamkeitsdefizits oder der Impulsivität schreibt die Definition als Entwicklungsstörung vor, dass die Probleme schon in Kindheit oder Jugend vorgelegen haben müssen. Bei Erwachsenen kann das in der Praxis über Gespräche oder Fragebögen von Eltern, Geschwistern, Freunden oder anderen früheren Bezugspersonen erhoben werden.

Dumm nur, dass die Nachfrage nach der Diagnostik in Deutschland inzwischen so hoch ist, dass man als gesetzlich Versicherter mit einer Wartezeit von vielen Monaten bis wenigen Jahren rechnen muss. Dank Marktwirtschaft und Konkurrenzprinzip nutzen manche Praxen die Gelegenheit, das als Dienstleistung für Selbstzahler anzubieten. Wer es sich leisten kann, bezahlt am Ende oft so um die 500 Euro dafür. Am Rande: Durch diese gewinnmaximierende Verschiebung werden Wartezeiten für gesetzlich Versicherte natürlich höher.

Eine psychotherapeutische Praxis bietet eine ADHS-Voruntersuchung zum Preis von 143 Euro an. Dafür winken „potenzielle rechtliche und finanzielle Vorteile“. Die gesamte Diagnostik wird aber erst einmal mehr kosten. Quelle: Bildzitat nach Originalvorlage

Wie haben sich nun die tatsächlichen Diagnosezahlen entwickelt, nach so viel Aufmerksamkeit für ADHS in der Gesellschaft, in den klassischen und (a)sozialen Medien? Im Deutschen Ärzteblatt ist dazu eine brandneue Auswertung erschienen.

Vervielfachung

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Maria Ivanova vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Berlin haben dafür die Daten von 17 kassenärztlichen Vereinigungen erhalten. Bei den Männern verdoppelten bis vervierfachten sich die ADHS-Diagnosen im Vergleich von vor und nach der Pandemie.

Je nach Altersgruppe stieg die Häufigkeit der Diagnosen bei den Männern im Vergleich von 2015 (hellgrau) bis 2024 (dunkelgrau) um den Faktor zwei bis vier. Während ADHS früher ein Störungsbild Minderjähriger, dann junger Erwachsener war, lassen sich inzwischen auch mehr Menschen in den 40ern und 50ern entsprechend diagnostizieren, wenn auch insgesamt noch auf einem niedrigeren Niveau. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

Bei den Frauen war der Anstieg im selben Zeitraum noch größer.

Je nach Altersgruppe stieg die Häufigkeit der Diagnosen bei den Frauen im Vergleich von 2015 (grau) bis 2024 (schwarz) um den Faktor drei bis sechs. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

 

 

Ich spreche hier von „vor und nach der Pandemie“. Der Übersichtlichkeit halber habe ich den Start- und Endpunkt der Auswertung miteinander verglichen. Wer mag, kann auf der Originalabbildung selbst nachvollziehen, dass sich in den Jahren 2015 bis 2020 wenig tat. Mitunter gab es sogar kleine Rückgänge. Der starke Anstieg spielte sich danach, in der Zeit von 2021 bis 2024 ab.

Das führte zu einer interessanten Veränderung im Geschlechtsvergleich.

Erwachsenen-ADHS ist nun keine typisch männliche Störung mehr. Durch den besonders starken Anstieg der Diagnosen bei den Frauen in den Jahren 2021 bis 2024 gibt es nun kaum noch einen Geschlechtsunterschied. Ab 45 Jahren wird die Störung nun sogar etwas häufiger bei den Frauen (hellgrau) als bei den Männern (dunkelgrau) diagnostiziert. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

 

Ausblick

Wie auch bei anderen psychologisch-psychiatrischen Störungen, stiegen die Diagnosen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in den letzten Jahren stark an. Ein besonders auffälliger Trend entstand in der COVID-Pandemie bei den Erwachsenen: In nur wenigen Jahren verdoppelte bis versechsfachte sich die Häufigkeit der ADHS-Diagnosen, insbesondere bei den Frauen. Dadurch sind die Geschlechtsunterschiede bei den Erwachsenen nun verschwunden.

Verschiedene Lager bieten für diese Vorgänge unterschiedliche Deutungen an: Führende Psychiater meinen, man diagnostiziere inzwischen besser, habe die Störungen früher also übersehen – diese Sichtweise übernehmen oft auch die Patientinnen und Patienten, die sich mit der Diagnose identifizieren. Von gesellschaftskritischer Seite heißt es hingegen, durch Trends in den Medien, heute verstärkt durch Influencer, komme es zu „Mode-Diagnosen“. Oder die Pandemie habe die Menschen so gestresst, dass sie vermehrt psychische Probleme bekamen.

Im zweiten Teil werden wir dies näher diskutieren.

Der Artikel wurde zuerst auf dem Blog „Menschen-Bilder“ des Autors veröffentlicht.

Literatur

 

  • Caye, A., Petresco, S., de Barros, A. J. D., Bressan, R. A., Gadelha, A., Goncalves, H., … & Rohde, L. A. (2020). Relative age and attention-deficit/hyperactivity disorder: data from three epidemiological cohorts and a meta-analysis. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 59(8), 990-997.
  • Cénat, J. M., Blais-Rochette, C., Morse, C., Vandette, M. P., Noorishad, P. G., Kogan, C., … & Labelle, P. R. (2021). Prevalence and risk factors associated with attention-deficit/hyperactivity disorder among US black individuals: a systematic review and meta-analysis. JAMA Psychiatry, 78(1), 21-28.
  • Faraone, S. V., Banaschewski, T., Coghill, D., Zheng, Y., Biederman, J., Bellgrove, M. A., … & Wang, Y. (2021). The world federation of ADHD international consensus statement: 208 evidence-based conclusions about the disorder. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 128, 789-818.
  • Ivanova, M, Holstiege, J, Akmatov, M. K., Müller, D., & Kohring, C. (2025). The incidence of AD(H)D spectrum disorders in adults: An analysis of nationwide claims data of the statutory health insurance system in Germany, 2015–2024. Dtsch Arztebl Int, 122, 697–8.
  • Lange, K. W., Reichl, S., Lange, K. M., Tucha, L., & Tucha, O. (2010). The history of attention deficit hyperactivity disorder. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 2(4), 241-255.
Stephan Schleim

Stephan Schleim ist studierter Philosoph und promovierter Kognitionswissenschaftler. Seit 2009 ist er an der Universität Groningen in den Niederlanden tätig, zurzeit als Assoziierter Professor für Theorie und Geschichte der Psychologie. Sein Schwerpunkt liegt in der Erforschung von Wissenschaftsproduktion und –kommunikation. Schleim ist Autor mehrerer Bücher zu Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie.
Bild: Elsbeth Hoekstra
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89 Kommentare

  1. Mit Bill G.s Giftspritzen oder den Corona-Maßnahmen kann es nichts zu tun haben. Die sind doch „safe and effective“ und außerdem alternativlos.

    1. Eben so etwas wollte ich auch gerade tippen. Die Pandemie hat die Leute nicht verrückt gemacht sondern die Maßnahmen, die von Menschen in voller Absicht beschlossen wurden. Deswegen wird eine Aufarbeitung auch verschleppt.

  2. „Oder die Pandemie habe die Menschen so gestresst, dass sie vermehrt psychische Probleme bekamen.“

    Nein, nein. Damit kann es nichts zu tun haben. Ich, für meinen Teil, habe immer schon davon geträumt, dass die Mehrheitsgesellschaft (UnsereDemokratie™️) in den offenen Totalitarismus abgleitet.
    Das können nur vermehrte Diagnosestellungen sein, weil die Leute jetzt eben was besonderes sein wollen. Oder eben Long Covid, verdammtes Virus.
    Verdammte Axt, der Schleim hat’s drauf. 11!!21!?

    1. Es ist eine Modediagnose. Es kann kaum bezwrifelt werden, dass es durch die grundgesetzeidrigen, totalitären Massnahmen zu vielen psychischen Störungen gekommen ist. Aber dieJategorien sind falsch,

  3. Mit den nachweislich anfallenden neurologischen Schäden einer heftigen Sars-Cov2 – Erkrankung, insbesondere Covid-Infektionen unter und nach mrna-Impfungen (v.a. 10 bis 14 Tage nach Impfungen), in vglweise seltenen Fällen auch durch mrna-Impfungen allein, insbesondere „booster“, kann es unmöglich zu tun haben.

  4. Damit sich so ein Corona-Wahnsinn nicht wiederholt, muss die Basis unterstützt werden. Ein wichtiger Vertreter der Basis ist Darwin Dante (Pseudonym), der auch eine Arbeitszeitverkürzung fordert. Nötig ist eine sozialkonservative Politik und ein Abtreibungsverbot.

  5. Ja,ja, ADHS… In früheren Zeiten wußten Eltern diese „Krankheit“ extrem schnell und billig zu kurieren. Ohne das Kind lebenslang zum Drogensüchtigen zu machen. Leider darf dieses Rezept nicht mehr veröffentlicht und noch weniger empfohlen werden. Zumindest nicht in Deutschland…

    Im außereuropäischen Teil der Welt wird es immer noch erfolgreich angewendet, aber da gibt es auch keine verpflichtenden Kassenbeiträge, die die Pharmaindustrie abgreifen könnte.

    1. Es gibt in der Wissenschaft tatsächlich die Hypothese, dass die Stimulanzien als Ersatz für körperliche Züchtigung dienten und dienen – vor allem bei schwer erziehbaren Kindern. Aber ich könnte Ihnen schon die passende Studie zitieren, die die Zunahme von psychischen Störungen nach körperlicher Misshandlung dokumentiert. Wenn es dann nicht ADHS ist, sondern vielleicht etwas Schlimmeres, wer hat dann gewonnen?

      1. Ja da offenbart sich die Phantasielosigkeit der Psychologie deren einzige Aufgabe es ist Kinder in das kapitalistische ausbeutungssystem zu pressen bzw. mit den Geschädigten dieses Systems noch ein paar Kröten zu verdienen. Und diese Rückführung in den verwertungsprozess als „Heilung“ bezeichnet.

      2. Ich könnte Ihnen jetzt die wahre Geschichte eines Jungen aus der direkten Nachbarschaft erzählen. Damals war ADHS noch unbekannt, er ist später im jungen Erwachsenenalter diagnostiziert worden. Als der Junge ca. 5 jahre alt war fing er an die Einrichtung zu zerlegen, komplett überdreht, nicht ansprechbar. Als direkte Nachbarn kam der Junge auch zu uns ins Haus. Bei seinen Aufführungen fing er sich eine einzige Ohrfeige ein, und dies hat genügt um ihn – bei uns, und nur bei uns – zu einem umgänglichen, sozial integriertem Kind zu machen. Und der Junge kam gerne und freiwillig zu uns, auch wenn wir ihn mal nicht brauchen konnten. Wir haben mit ihm Spiele gemacht, Essen gekocht und hatten Spaß…. Bis seine Mama dazukam und mit dem Kind „geredet“ hat. Dann fing der Zirkus wieder an.

        In der Pubertät und danach ist er abgerutscht, der Kontakt wurde weniger, er wurde drogensüchtig u. ist im Knast gelandet. Da kam dann auch die Diagnose ADHS.

        Aber immer wenn er dringend Hilfe brauchte, kam er vertrauensvoll zu meiner Mutter, die ihm damals die Watschn verpasst hatte, nicht etwa zu seiner Mama, die mit ihm „geredet“ hat .

        Hör mir auf mit psychologischen Studien, die von der Pharma bezahlt sind !

          1. Dafür braucht es ein gesundes „Gespür“ bzw. Feingefühl.
            Gespür beschreibt die intuitive Fähigkeit, eine Situation, eine Person oder einen Sachverhalt gefühlsmäßig und instinktiv zu erfassen, ohne dass es klar ausgesprochen oder logisch dargelegt wird; es ist ein feines, unbewusstes Verständnis oder ein Instinkt für das Richtige, oft synonym mit Feingefühl, Instinkt, Intuition oder Intuition verwendet.

            Bedauerlicherweise hat dieses, dank der ständigen Reizüberflutung kaum noch jemand.
            Des weiteren beobachte ich, daß Erziehungsberechtigte, sich nicht selten zum Sklaven ihrer
            Kinder machen. Diese wollen aber Grenzen gesetzt bekommen. Geschieht das nicht, haben die
            Kinder keine Orientierung mehr. Da aber viele Erwachsene diese ebenfalls nicht haben, werden
            diverse Diagnosen erfunden, die man dann meint „behandeln“ zu müssen.

            1. Zauberfee

              Beiseite, dass mit „Feingefühl“ und Intuition ausgeführte Gewalt immer noch Gewalt bleibt, ist es bemerkenswert, dass sie trotz dieses in der Gesellschaft verloren gegangene „Feingefühl“ zur „intuitiven“ Methode raten. Das Gegenteil müsste dann als Ratschlag erfolgen.

              Des weiteren beobachte ich, daß Erziehungsberechtigte, sich nicht selten zum Sklaven ihrer
              Kinder machen.

              Ich bin nicht der Meinung, dass Kinder gewaltsam dressiert werden müssen, schließlich sollen die ja nicht im Zirkus auftreten.

              Aber eine Frage hab ich noch: wie viele Schläge braucht es – ganz intuitiv -, um Kinder zu feinfühligen Menschen zu ‚erziehen‘?

              1. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.
                Wieso sollte man Kinder zu feinfühligen Menschen „erziehen“ ?
                Das ist schlichtweg unmöglich, denn entweder ein Mensch ist feinfühlig oder aber
                auch nicht. Allein der Gedanke, dies tun zu wollen ist völlig absurd. Das einzige
                was Sie tun können, ist etwas vorzuleben. Erziehung ist VORBILD und LIEBE (AGAPE)

                Ich versuche es jetzt mal aus meiner bayrischen Sicht zu erklären:
                Eine „Watsch’n“ wohlgemerkt EINE, kann sehr stark zur Erdung eines außer
                Kontrolle geratenen Systems beitragen. Sie bewirkt dann einen sogenannten
                „Aufwachmoment“. Dieses Mittel sollte aber nur ganz gezielt und in Ausnahmefällen
                eingesetzt werden. Das erklärt auch das Verhalten des Jungen, dessen Geschichte von
                @ Luisa geschildert wurd. Wie bereits gesagt, Kinder brauchen stabile Verhältnisse und Grenzen.

                Bekommen sie diese nicht, entstehen entsprechend Psychosen.
                Sprich, das psychische System verliert den Kompass.

                Anbei noch ein kleiner Vortrag zum Thema AGAPE (nicht zu verwechseln mit Eros oder Philia)
                https://www.youtube.com/watch?v=U2Ov0wT_wnw&list=WL&index=22

                1. Zauberfee

                  Eine „Watsch’n“ wohlgemerkt EINE, kann sehr stark zur Erdung eines außer
                  Kontrolle geratenen Systems beitragen. Sie bewirkt dann einen sogenannten
                  „Aufwachmoment“.

                  Abgesehen davon, dass ich bei ihrer Wortwahl „außer
                  Kontrolle geratenen Systems“ spontan an einen eiskalten, noch zu bearbeitenden Metallblock dachte, führt Gewalt nicht zu einsichtigem, sondern zu einem Gewalt vermeidenden Verhalten.

                  Da Sie meine obigen Ausführungen nonchalant übergehen, werde ich deutlicher: mit ihrer „Intuition“ können Sie eine Hundeschule – wahrscheinlich erfolgreich – führen.

                  1. Ach ja, leider haben Sie rein gar nichts verstanden. 🤷‍♀️
                    Aber seien Sie beruhigt, es geht momentan sehr vielen so wie Ihnen.
                    Einen Versuch war es immerhin wert.

                  2. Zwischen der Erziehung von Hundekindern und Menschenkindern gibt es bis auf die beim Menschen deutlich höhere Intelligenz kaum Unterschiede. Beide Kindergruppen testen ständig Grenzen aus und versuchen die „Rudelleitung“ zu übernehmen.

                    Wenn sich viele Eltern heutzutage an die Erziehungsprinzipien von Hundeschulen wie dem Belohnungsprinzip und des tägliche „Training“ halten würden, wäre schon viel gewonnen. Stattdessen stellen die Eltern ihre Kinder mit Medikamenten und Bildschirmen ruhig und heraus kommt eine psychisch anfällige Schneeflockengeneration.

                    Und die berühmte Ohrfeige funktioniert als Erziehung auch nur im Alter unter 8 Jahren und sollte nur ein zweimal in der ganzen Zeit beim Überschreiten von Grenzen eingesetzt werden.
                    Ich bin einmal mit 6 Jahren unerlaubt von zu Haus weggegangen. Das war solch ein Ereignis.

                    Es gab die Ohrfeige, ich heulte und dachte über Situation nach und ein halbe Stunde später lag heulend in in den Armen meiner Mutter. Das ist Erziehung. Grenzen setzen und Reflektion lehren.

                  3. „Abgesehen davon, dass ich bei ihrer Wortwahl „außer
                    Kontrolle geratenen Systems“ spontan an einen eiskalten, noch zu bearbeitenden Metallblock dachte, führt Gewalt nicht zu einsichtigem, sondern zu einem Gewalt vermeidenden Verhalten.“

                    Die These ist komplett falsch. Jeder Staat und jede Gesellschaften basiert auf Gewalt und nicht auf guten Worten. Der Staat hat das Gewaltmonopol in Form von Polizei, Armee etc. Ohne diese Gewaltmonopol lebten wir in einer Anarchie mit dem Faustrecht.

                    Genauso führt erlebte physischer Gewalt nicht 100% zu einer gewalttätigen Persönlichkeit. Es kommt immer auf die Form der Gewalt, die Umstände und die Ziel an.

                    Und als Letztes gibt es auch psychische Gewalt. Auch diese Gewalt, die in der modernen „Erziehung“ nicht abgelehnt wird, kann aber muss nicht Schäden verursachen.

                    Aber ganze ohne Gewalt gibt es kein Erziehung.

                    1. Gewalt gegen Kinder sind Manifestationen von Hilflosigkeit.

                      Ihr könnt eure eigenen Kinder grün und blau schlagen, aber gebt eure Hilflosigkeit nicht als Erziehungsratschlag aus.

                      Und fremde Kinder schlagen rangiert bei mir unter Körperverletzung.

                    2. @ Dan
                      Es gibt Gewalt gegen Kinder, die aus Hilflosigkeit resultiert, weil
                      der betreffende Erwachsene nicht bei sich ist und nicht bewusst handelt.

                      Es gibt aber auch die andere Seite, die sehr wohl in der Lage ist, es
                      gezielt einzusetzen, weil das entsprechende Bewusstsein vorhanden ist.

                      Ihr Schwarz-Weiß-Denken (dichotomes Denken) ist leider nicht hilfreich um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Es entsteht dabei eine kognitive Verzerrung, die die Welt zu simpel darstellt, mentale Probleme verursachen kann und die oft mit Idealisierung und mangelnder Flexibilität einhergeht.

      3. Konsequentes und angemessenes Grenzen setzen würde ja ausreichen. Dabei jegliche Körperlichkeit von vorn herein auszuschließen, macht dies unmöglich. Dabei gleich an Züchtigung oder gar Misshandlung zu denken, ist genau die kranke Haltung, die derzeit vorherrscht. Aber ohne von einem Extrem ins andere zu kippen scheint es nicht zu gehen – wo es früher „Dresche“ gab, wird den Kindern heute jegliche echte Resonanz versagt. Dass sich das dann auch institutionell (Kindergarten, Schule) fortsetzt und die erzielten Ergebnisse weder zur Kenntnis genommen, geschweige denn diskutiert werden dürfen, stabilisiert diese systematische Persönlichkeitszerstörung nachhaltig. Die Prügelstrafe in den Schulen wurde abgeschafft als erkannt wurde, dass sie mehr Probleme schafft als löst. Heute erfolgt keine Kurskorrektur mehr. Heute geben wir dem ganzen Krankheitsnamen – und individualisieren (und verharmlosen) ein schwergradiges Gesellschaftsversagen.
        Die Traumatisierungen i.R. der Corona-Maßnahmen sind ein extra Problem, was aber im Totschweigen der Ergebnisse seine Parallelen hat.

  6. Ich kenne ein Mädchen, jetzt 16 Jahre alt, die vor vier Jahren noch völlig normal war. Sie lebte im Zentrum von Heidelberg mit ihrem Vater und ihren Bruder, spielte Klavier, sang in zwei Chören, war sehr gut in der Schule und hatte viele Freundinnen. Dann Lockdown, Schulschließung, Zoomunterricht. Keine Chöre, keine Begegnungen mit den Freundinnen, kein unbeschwertes Herumbummeln in der Hauptstraße mehr. Sie wurde Smartphonesüchtig, ist kontaktgestört und musste die Schule abbrechen. Sie geht jetzt in eine betreute Einrichtung, versucht dort die Schule nachzumachen, aber vom Smartphone kommt sie nicht los. Keine Frustrationstoleranz mehr und keine Konzentrationsfähigkeit. Jetzt nervt sie ihren Vater mit der Selbstdiagnose ADHDS. Sie will unbedingt Ritalin verschrieben bekommen. Ein Amphetamin, dass wir in meiner Jugend als „Speed“ kannten. Und sie ist kein Einzelfall. Die Jugendpsychatrien sind überfüllt. Warten wir mal ab, welche Ablenkung Stefan Schleim von all diesen „Einzelfällen“ als nächstes „einfällt“….

    1. Tom67

      Warten wir mal ab, welche Ablenkung Stefan Schleim von all diesen „Einzelfällen“ als nächstes „einfällt“….

      Jetzt haben sie den Artikel gründlich missverstanden: Schleims Ausführungen richtet den Focus auf die Validität (gesicherte Erkenntniss) von ADHS-Diagnosen, wobei die Statistiken der Coronazeit (lediglich) eine weitere „Kuriosität“ einigen anderen hinzufügt.

      1. Was sind „gesicherte“ Diagnosen in diesem Bereich? Die gibt es eben nicht, da nur im Gespräch diagnostizierbar.
        Die vielen Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen haben ihre Ursache in der Gesellschaft. Zum einen machen sich viele Eltern nicht mehr die Mühe ihre Kinder zu erziehen oder schaffen es einfach nicht, weil auch die Beziehung nicht funktioniert. Der ganze Smartphone-, X-Box-, Netflix-Mist, dem die Kinder viel zu früh und viel zu viel ausgesetzt sind, schafft dann den Rest.
        @Dan: Irgendwie habe ich den Endruck, dass sie das gesamte, mittlerweile finanzoptimierte und pharmagesteuerte deutsche „Gesundheitswesen“ nicht verstehen und tatsächlich der Meinung sind dass In diesen Bereichen Diagnosen einen wissenschaftlichen Hintergrund haben.
        Wo ich bei ihnen bin, ist der Widerspruch gegen körperliche Probleme und psychische Gewalt! Hier sollte auch mal die Rolle der Schulleiterinnen, Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, gerade auch an Grundschulen während Corona hinterfragt werden! Da wäre eine Watsch‘n Pipifax dagegen!

  7. Als Kind bis zum Alter von 14 Jahren war ich nach der Schule draussen, Freunde besuchen, Sport auf Wiesen und Bolzplätzen , Fahrradfahren um die Gegen zu erkunden( auch schon mal riskante Erkundungen) auf Bäume klettern, Flöße bauen, Bäche aufstauen(zum Leidwesen der Bauern und Anwohner) Mutproben aller Art( Kühe reiten usw.).
    Sich ne ADHS an den Kopf reden zu lassen wäre nur bei absolutem Scheisswetter möglich gewesen, aber da konnte man die jüngeren Geschwister ärgern und sich so den Tag vertreiben.

    Bin ich froh, das ich diesen Bullshit Psychologen nicht in die Hände gefallen bin.
    Das totale Auspowern hat mich gesund, stark und intelligent gemacht(bzw. gelassen).

    Was von all dem was ich damals konnte und durfte, durften Kinder in den letzten 6 Jahren?

    Ach ja, Uhrzeiten, ein total unterschätzes Thema. wenn ich heute um 21 Uhr in den Supermarkt komme, und ich jede menge KInderlärm höre,in allen denkbaren Sprachen und Lautstärken, frage ich mich, warum die noch nicht im Bett sind?

    1. Ich hatte etwa die gleiche Kindheit/Jugend wie Sie. Ich verstehe es wie Sie auch nicht,
      welche „Freiheiten“ die Kinder heute haben. Das unsere Gäste aus anderen Ländern
      auch andere Vorstellungen von Kindererziehung haben ist klar. Was mir aber dann auch auffällt
      ist, das diese Kinder dann keinerlei Respekt vor Erwachsenen zeigen. Ob bei Lehrern, besonders
      die Jungen vor Lehrerrinnen und auch dann in der Ausbildung. Das ist mir auch schon in meiner
      Jugend aufgefallen, als in der Nachbarschaft die Kinder aus deutschen „Problemfamilien“ so
      aufwuchsen. Einige von denen sind früh zu harten Drogen gekommen und waren mit Anfang 20
      tot. Ein paar Jungs habe ich später immer wieder an einem Säufertreffpunkt gesehen. Es scheint wirklich
      das Zuhause bzw. der Umgang mit den Kindern der Auslöser für Entwicklungsprobleme zu sein.
      Das heißt, eigentlich muß man die Eltern therapieren und nicht die Kinder.

      1. Es braucht wegweiser. in einer Schafherde ist der Hütehund nichts böses, sondern notwendig. Regeln nach innen markieren, Bedrohungen von außen bekämpfen!

        Die Anlagen des Kindes so zu fördern das sie es kaum bemerken, aber bei groben Regelverstoss( der eine existenzielle Gefahr für das, die Gesamtsituation noch nicht überblickende Kind bedeuten kann) korrigieren einzugreifen, ist die Kunst der Erziehung.
        In Clanstrukturen die auf verbrauchenden semitischen Denkstrukturen aufbauen(wandervölker nutzen das gerade am Ort vorhandene und ziehen dann weiter, im Gegensatz zu Sesshaften, die ihre Ressourcen vor Ort hegen und vor Übernutzung bewahren) sind nur Clanmitglieder Menschen , die nach den immanenten Clangesetzen behandelt werden.
        Nicht Clanmitglieder genießen diesen Schutz der Clangesetze nicht, Gewalt und Betrug gegen nicht Clanangehörige sind keine sanktionierten Regelverstösse!

        Kinder aus semitisch abstammenden Clangesellschsften werden auf Basis dieser Werte sozialisiert, nicht nach den Luftschlössern unserer Ach so schlau studierten Pädagogen und Sozialarbeiter.
        Pure Theoretiker.

      2. Schauen sie mal bei den Fußballübertragungen ab 21 h wie viele schulpflichtige Kinder da zu sehen sind mit ihren stolzen Eltern. Wenn das Spiel um 22.30 h endet, kommt das Kind nicht vor Mitternacht ins Bett. Ironischerweise könnte man jetzt noch feststellen, dass es egal ist, da er daheim eh bis Mitternacht am Handy zockt.

  8. Das die staatlich organisierte Panik-Pandemie mit der extremen Zunahme psychisch derangierter Menschen einhergeht ist ja auch nicht verwunderlich. Ganz genau das war ja auch Teil der Kalkulationen ihrer Macher. Wo halt so gehobelt wurde, fiel auch die entsprechende Späne.
    Auch hier bei Overton. Einige Langzeitgestörte („ADHS“) geben ja auch dort, und zwar bis heute, keine Ruh. Seien es Autoren oder Kommentatoren.

      1. Am meisten wundert es das es ein einfacher 2 zeiler ist, man hätte doch erwartet das unser Herr Gard mit mindestes 3 Absätzen extrem undurchsichtigen Begriffsklärungen und Definitionen aufwartet.

        So mein ad-haste nicht gesehen ist befriedigt.

        Übrigens wer sich in unserer wunderschönen Gesellschaft als „normal“ betrachtet und sich pudelwohl fühlt vor dem sollte man sich in acht nehmen.

        1. Naja, vielleicht kommt da ja noch was. Ein Paper von Christian Drosten und Anthony Fauci etwa? So wie das seine dreisten Polit-Vorbilder gerne mach(t)en.
          Mal schaun.

          1. Kindererziehung bei Katzen: Die Katzenmutter ohrfeigt ihre Kinder, wenn sie nicht gehorchen, und ist damit sehr erfolgreich auch ohne irgendwelche Erziehungsliteratur.

  9. Dass die inszenierte „weltweite gefährliche Seuche“ durch die damit begründeten, einschneidenden, Freiheitsrechte und Menschenrechte beschädigende Maßnahmen psychische Schäden verursachen mussten, ist doch völlig klar.

    Was macht es mit Kindern (und deren Eltern) die beim Rodeln von Polizisten verfolgt werden …?

    Einem gesamtgesellschaftlichen Irrsinn ausgesetzt gewesen zu sein kann einfach nicht folgenlos bleiben. Ob man das innerhalb der Blase oder außerhalb der Blase erlebt hat: es bleibt für jeden traumatisch.

    Man denke nur: Kindern Angst einzujagen, sie könnten aus Versehen ihre lieben Großeltern umbringen!

    Krank, einfach nur krank!

    1. Das hat mir auch gezeigt, zu was diese Gesellschaft fähig ist ..
      Es wären auch andere Lösungen möglich gewesen, aber die hätten Geld gekostet , zumindest in diesem Land …
      Die alten Leute starben oft, und Angehörigen war es bei Strafe untersagt bei Ihnen zu sein.
      Das hat mich echt erschüttert ..

      1. Warum hätten die Geld gekostet?
        Ich bin überzeugt, die Schweden sind weitaus billiger durch die Pandemie gekommen! Und die hatten die wenigsten Maßnahmen! Hauptsächlich Empfehlungen gab es. Aber es gab keine Schulschließungen, meines Wissens nur kurze Schließungen von Hochschulen und Beschränkungen von öffentlichen Veranstaltungen, und dann war alles wieder gut, während hier die Schotten dicht gemacht wurden.

        Tom Lausen hat eine Vortrag mit Grafiken gehalten, in dem zwei Staaten über die drei Jahre hinweg am besten durchgekommen sind: An der Spitze Schweden (übrigens mit einer hohen „Impf“-Quote, aber eben kaum Maßnahmen) und auf Platz zwei Rumänien! Das Land mit der EU-weit geringsten „Impf“-Quote. Deutschland landet im schlechtesten Viertel.

      2. Die wirklich richtige Lösung beim Coronaproblem wäre gewesen gar nichts zu
        machen. Das wäre auch die günstigste Variante gewesen. Man hätte die „Seuche“
        laufen lassen sollen wie die jährliche Grippe. Die Menschen wären danach überwiegend
        resistent gegen die Viren gewesen und es wären auch Menschen gestorben, wie auch
        jedes Jahr bei der Grippe. Auch wenn es brutal klingt: An Irgendetwas muß ein Mensch
        sterben. Kein Mensch stirbt wenn er kerngesund ist. Auch nach einem Schuss ins Herz
        ist der Mensch nicht mehr gesund. Die Natur siebt seit es Leben gibt, schwache Organismen
        aus. Auch die Menschen wurden, wenn sie schwach waren, zu Anfang von Raubtieren gerissen.
        Aber die einfache Lösung war ja nicht gewollt, weil der ganze Spuk ja absichtlich herbei
        geführt wurde. Es sollte nicht die Krankheit bezwungen werden, sondern die Menschen.

        1. Der Mensch stirbt. Krank oder nicht krank. Seine Lebensspanne ist endlich. Aber kein Mensch stirbt „am Tod“. Die natürliche Form des Sterbens ist das Organversagen, wobei auch das Versagen des Immunsystems dazuzählt. Wenn Menschen an Viren, an Bakterien, an Parasiten sterben, dann idR weil sie so alt sind, dass ihr Körper nicht mehr die Homöostase des Lebens aufrecht erhalten kann. Die Viren- oder Bakterienerkrankung, die Lungenentzündung, die Zersetzung der Leber, etc., sind die Folge des hohen Alters, der Schwäche des Immunsystems, dem schwindenden Lebenswillens.
          Was als Todesursache bezeichnet wird ist häufig nicht die Ursache, sondern die Folge der oft ungenannten Ursache:
          des hohen Alters.

          (Frühzeitiger Tod ist natürlich etwas anderes.)

          Dass der Mensch natürlich sterblich ist, soll uns heute ausgeredet werden. Noch so ein krankhafter Zug unserer Zeit.

  10. Gib einer Diagnose eine Abrechnungsnummer und liefere Medikamente dafür – und die Fallzahlen werden explodieren.

    Es ist in der Regel vor allem ein Geschäftsmodell. Ob Cholesterin (-Senker), Osteoporose, angebliche (in der Gesamtbevölkerung von wenigen Zöliakie-Fällen abgesehen praktisch nicht existente) „Glutenunverträglichkeit“ oder eben ADHS. Immer muß man sehr vorsichtig sein, wenn Geschäfte winken.

    Und auch hier denke ich nicht, daß es wirklich um ADHS geht, sondern eher um haufenweise auftretende seelische Zerrüttung also Folge der Coronamaßnahmen – die als ADHS therapiert werden, weil andere Ursachen „verboten“ sind und außerdem nicht abgerechnet werden können.

    Welche Auswirkung die „Impfung“ da hatte, ist schwer einzuschätzen, auch wenn ich das nicht herunterspielen will, einen Tag nach Bekanntwerden eines Corona-Spritzen-Todesfalles im Biathlon (der Norweger Bakken). Denn hier sehe ich wohl eher nicht die „Impfung“, sondern die Zerstörung der Kindheit, das Zerbrechen des gesellschaftlichen Normalzustandes durch die Maßnahmen, die vor allem in Deutschland eben hauptsächlich Kinder betrafen.

    Man unterschätzt, was das für Auswirkungen hatte! Und das ist auch nicht vorbei, denn diese Kinder mit gestohlenen Kindheitsjahren werden jetzt älter, werden irgendwann erwachsen….

  11. also das sind nicht nur Gespräche die ADHS Tests bei Erwachsenen o))

    Ich war der Jüngste in der Klasse. ..
    EInmal musste ich DDR 4 klasse rum Psychatrie zu einem test, als Stift, das war es auch ..
    Ich vermute ging auch um ADHS ..
    Ich liebte es später als Jugendlicher (DDR) dann Nachts ab 1 Uhr elektronische Geräte zu bauen, Radio, Tasse Kaffee,Kippe und ich war glücklich , bei Musik natürlich, und konnte auch gut EInschlafen nach einer Tasse Bohnenkaffe. Ohne war es schon problematischer o))
    Ich hatte auch DDR alle Sender, das hat niemand interessiert was man sich da anhörte. Heute zb heute wer Russensender sich reinzieht, landet schnell am Pranger. o((
    Immer SWF3 Lollipop Nachts im Radio , war damals geiler Sender, Moderatoren cool, und sehr vielseitig in Sachen Musikrichtung, und mir sind da die besten Dinge eingefallen.
    Schule langweilte mich einfach meist abseits Sport, Musik und Physik. Und tests , wenn ich aufgeregt war war mein Kopf leer.. 5 kassiert immer. In der darauf folgenden Pause war wieder alles Wissen da, als wenn es da einen Schalter gibt im Hirn der von Emotionen ausgelöst wird o))
    In Physik aber zb coole Lehrerin, Wir diskutieren ab und zu Probleme aus, die wurden im Studium gelehrt, das war 7 Klasse.
    Aber musste dann Kinderheim ohne Vorwarnung, weil Ich Direktor der Schule ab und zu Stinkbombe unter seine Türe geschoben hatte . Ich konnte den nicht leiden, war kein Aufrichtiger o((
    Das ist auch ADHS, viele Dinge merkt man sich nicht und versucht dann über logische Zusammenhänge (Esselsbrücke) sich solchen Themen dann geistig zu erschließen, was natürlich Spuren hinterlässt in der Hirn Entwicklung des Betreffenden. Aber wenn das gut geht, rennt man aber in Sachen Wissen irgendwann alles anderen davon , vor allem man hat dann auch oft Lösungen für Probleme wo alle anderen aufgeben .
    Solch Dinge mit Medizin unterdrücken zu wollen abseits extremer Fälle, die es natürlich auch gibt, das ist wie Ingenieure in 1 € Jobs stecken zu wollen … o(((
    Diese Schulsystem heute erinnert mich an Zirkus wo Tiere trainiert werden Dinge zu tun, die Sie tun sollen, und nichts anderes. Zwischen Lernen und Trainieren liegen einfachen Welten ..
    Aber ADHS hat wirkllich auch ein ernstes Problem, denn in Verbinung mit psychischen Krankheiten kann es die Wirkung von Medizin in sein Gegenteil verkehren, was dann bis zu Stigamtisierungen führen kann, das Ärzte zb da sagen “ Der nimmt Drogen“ , was heute zb dann auch in den Krankendaten mit zu finden wäre . Ich habe das durch.
    Aber Corona hat ja regelrecht Psychische Störungen produziert , alles was für menschliche Nähe stand, war bei Strafe verboten. Irrsinn multipliziert.

  12. Gerade, die westlich orientierte Gesellschaft hat sich derart entfremdet, das mich überhaupt nicht wundert, das sich Verhaltensstörungen jedweder Art häufen.
    Und seit der Spritzung, hat sich das m.E. nochmal extrem gesteigert.
    Der Mensch lebt einfach nicht mehr Artgerecht.
    Die kognitive Dissonanz muss sich ja auch irgendwie im Verhalten des Erdlings Luft machen.
    Die Meisten merken schon, das nichts mehr stimmt, nur ist es ihnen nicht oft gar nicht bewußt und wenn, dann werden falsche Schlüsse daraus gezogen.
    Es geht hier natürlich auch um das Geschäftsmodell der Pharmafirmen um die Menschen dann wieder ruhig zu stellen…nichts weiter…
    Wie ich schon immer sage, krank machen und krank halten…und am Ende kriegen sie uns alle.

  13. Der Anstieg der ADHS-Zahlen hat wohl wirklich verschiedene Ursachen:

    – teilweise tatsächlich die bessere Diagnostik
    – teilweise sicherlich auch »Mode-Diagnose«
    @heinz Einwand bezüglich der veränderten Ruhezeiten bei Kindern schlägt sich bestimmt auch psychologisch nieder
    – Miss- oder übermäßiger Gebrauch von Endgeräten
    – Die Verschiebung der Wahrnehmungsgrenze von störend zu destruktiv

    Was ich vermisse, ist der Begriff „Plastik“ (bspw. darin enthaltene Phthalate, Weichmacher), was über die Nahrung (Verpackung > Mikrowelle) oder Haut (sog. Microfasern) aufgenommen wird und sich wohl auf den Hormonhaushalt und somit auch auf die Psyche bzw. psychische Entwicklung auswirkt:

    Vielmehr vermute ich hier den Ausdruck von sozialer Benachteiligung: Dass Schwarze und andere nicht-weiße Gruppen in den USA…

    Günstigere Nahrungsmittel sind intensiver verarbeitet (Kontakt mit Kunststoff in der Produktion) und eher in „minderwertigem Plastik“ verpackt, was die Beobachtung der Häufigkeit einer ADHS-Diagnose bei sozial Unterprivilegierten erklären könnte; also der Zwang zu ungesunden aber bezahlbaren Lebensmitteln als mittelbare Ursache. Abgesehen davon, dass billige Lebensmittel noch häufiger überzuckert sind und Kinder „durchknallen“ lässt…

    Das Thema ist ein weites Feld, in dem sicher eine Menge Blödsinn zu finden ist.

    1. Man hatte in einem amerikanischen Gefängnis die Ernährung auf gesündere Vollwertkost umgestellt und es gab einen starken Rückgang von Gewalttätigkeit. Wenn im Kopf Spurenelemente, Vitamine, Omega-3-Fettsäuren usw. fehlen, dann kann das Gehirn nicht richtig funktionieren. Fehlen diese Stoffe in der Schwangerschaft, dann kommt das Kind schon mit einem Hirnschaden zur Welt. Die Qualität der Ernährung hängt von Bildung und Geld ab.

      1. @Günter
        Danke für die Ergänzung.

        Meine Skepsis geht inzwischen so weit, dass ich es fast gar nicht glauben mag, so ein Ernährungs-Experiment hätte in einem US-Gefängnis stattgefunden. Die Gefängnis-Industrie in den USA ist ja irgendwie „die legitime Erbin der Sklaverei“.

        Ihr beschriebenes, positives Ergebnis klingt jedenfalls plausibel. Mögliche Verhaltensveränderungen durch fortdauernden (weil unvermeidlichen) Missbrauch von raffiniertem Zucker und weiterer Mangelernährung haben sicherlich Schnittmengen mit der Diagnose von ADHS.

  14. Es war ein Fehler, daß ich mit einer Primatenstimme in den Chor der Fascho-Schweine eingestimmt habe, ohne meine thematischen Erfahrungen mitzuteilen.

    In meinem Umfeld gibt es einen Haufen zielbewußter und zweckmäßiger haus- und fachärztlicher Fehldiagnosen, die auf „ADHS“ und „COPD“ lauten, um die Fälle vom Tisch und aus den Warteschlangen zu schaufeln und die Betroffenen ruhig zu stellen. Hat u.a. dieselbe Funktion wie „Aderlass“ und „Schröpfen“ in vergangenen Zeiten.

    Mit solcher Praxis bekam ich es auch persönlich zu tun, 1993. Da hat mir ein Arzt mit völlig unzureichender Diagnostik ein „Asthma“ angedichtet, unbeeindruckt von meinen qualifizierten Einwänden, daß es das nicht sein konnte. Tatsächlich litt ich unter dem, was heute „Burnout“ heißt – damals gab es das nur exotisch – und die „Diagnose“ war insofern sachgerecht, als sie mich vier bis sechs Wochen lang (weiß nicht mehr genau) aus der unerträglichen Mühle meines Management-Jobs holte.

    Ich wollte und will also nicht behaupten, die Correlation der Fallzahlen mit Covid beruhe auf Nervenschäden und Schäden des Immunsystems der benannten Ursachen, aber sie beruht gewiss auch:
    a) auf ärztlichem Verdacht, daß es so sein könnte,
    b) auf einer kassenärztlichen Vorgabe, daß „Sars-Cov2“ keine Verdachtsdiagnosen (mehr) rechtfertigen könne.
    c) auf dem zwieschlächtigen Urteil von Fascho-Ärzten, SARS-Cov 2 sei entweder ein Schnupfen oder Einbildung hypochondrischer oder querulantischer Patienten, oder Sars-Cov2 – Fälle dokumentierten eine Schuld der Patienten, sich nicht oder nicht rechtzeitig haben impfen zu lassen.

        1. @ratzefatz
          Die mindestens Zweifach genetisch behandelte und veränderte „Primatenstimme“ teilt uns ausschließlich die Resultate von „Erfahrungen“ mit, wie sie ja selber oben schreibt. „Erfahrungen“, die angeblich sie und ihr angebliches „Umfeld“ machten.
          Außerdem wollte sie mal wieder „Nazi“ oder „Fascho“ hinschreiben.

  15. ADHS ist eine Modekrankheit bzw. Ausrede. Durch die Gesellschaft/Sozialisierung bedingte Verhaltensweisen werden kurzerhand zu Krankheiten erklärt, damit man die Veranwortung/Schuld der Gesellschaft relativieren kann.
    Damit ist alles wesentliche gesagt.

    1. Nein, damit man Medikamente dagegen verschreiben kann… nichts weiter.
      Kapitalism as it´s best.
      Es geht nur noch um die Schaffung von Geschäftsmodellen, egal ob wir die brauchen oder nicht, genau so, wie mit der Genmanipulation.
      20 Millionen Tote waren für den Anfang gar nicht so schlecht.
      Vergesst nicht, die herrschende Klasse will uns töten!

    2. Ja, das sehe ich ähnlich. Diese gestörten bzw. eher unangepassten Verhaltensweisen wie ADHS werden individualisiert, also auf die einzelne Person abgeschoben, genauso wie Armut generell. Es ist ein strukturelles und kapitalistisches Problem, aber es wird gnadenslos individualisiert und komplett auf den Einzelnen abgeschoben. Der darf dann sehen, wie er damit klarkommt.

    3. „ADHS ist eine Modekrankheit bzw. Ausrede“

      Auf jeden Fall ist den „impfenden“ Täterstaat und seinen willigen Vollstreckern in den weißen Kitteln, auch eine entlastende und gleichzeitig lukrative Mode- und Schwindeldiagnose eingefallen, und „Long-Covid“ war aus dem Hut.

      1. Ich finde diesen Film ziemlich unerträglich. Er ist zwar mit Robert Duvall gut besetzt, aber sehr künstlich und artifiziell in der Machart. Er wirkt eher experimentell. Allein diese weiße Optik ist furchtbar. Ich will den nicht nochmal sehen.

        1. Ja, ging mir auch am Anfang so.
          Der war für mich echt harte Kost. ich war ja damals noch recht jung, als mein Vater mit mir ins Kino ging.
          Ich konnte und wollte den lange Jahre auch nicht wieder anschauen.
          Er war so anders wie bspw, Soylent Green, der Omega-Mann, Planet der Affen, Apokalypse Now, oder auch The Body Snatchers, die ich all die Jahre immer mal wieder gesehen habe.
          Als dann 2004 der Directors-Cut herauskam und ich den Film wieder schaute, wurde mir dann wirklich erst bewußt, in wie weit er auf mein Leben Einfluss genommen hatte und wie genial er eigentlich immer noch ist.

  16. ADHS ist eine erfundene Diagnose. Der amerikanische Psychiater, der sie „erfunden“ hat, hat selber gesagt, daß er nichts so sehr bereut wie das Aufbringen dieser Diagnose. Denn man hat das lediglich genutzt um Kokain Derivate verkaufen zu können. Die medikamentöse Stillsitzbefähigung.
    Und wie üblich, wenn Pädagogen, Ärzte, Psychologen, Psychiater und Co nicht weiter wissen, wird die Diagnose ADHS jetzt inflationär gestellt.
    Tja, wenn man eine Generation Kinder und Jugendliche schwerst mit Zwangsmaßnahmen, CO2 Rückatmung, unhygienischen Gesichtswimpeln, giftigen Teststäbchen und modRNA Spritzen schädigt, muß man sich nicht wundern.
    Schon allein die Terrormaßnahme mit diesen PCR Tests, wo einem das Stäbchen von irgendwelchen angelernten Hilfskräften in unhygienischen Containern oder Zelten in die Schädelbasis geschoben wurde, reicht völlig aus um für die nächsten Jahrzehnte die entstandenen Probleme bewältigen zu müssen.
    40% mehr Essstörungen, Depressionen, Wasch und andere Zwänge, Neurosen, Suizidversuche, Sprachentwicklungsstörungen, Zwangsverhalten usw in der jungen Generation.
    Vielleicht sehen sie ja bei der Musterung dieser Kinder, die jetzt ansteht, was sie angerichtet haben, diese Verbrecher.

  17. und wenn a oiner goar nix hod da sagma der is halt gstört.

    Ein Nebeneffekt der Diagnosewut ist leider, dass diejenigen welche tatsächlich leiden dann in der Masse der „ich auch“ vermeintlich Betroffenen nicht mehr berücksichtig werden.

    Wenn aus übertriebenem Lob fürs Käckerchen machen ein Kindheitstrauma wird, fehlt für echte Traumata jedes Verständnis.

  18. Eigentlich wollte ich den Artikel lesen, da mich das Thema interessiert. Dann las ich nach der Überschrift den „Autor“ und dachte mir, dann kannst’e auch ’n Comic lesen. Darin findet man mehr Expterise als beim Covideinpeitscher und Massendiskriminierer zu Telepoliszeiten.

    Hm…bin ich jetzt ein Gefährder und werde sanktioniert? Oder brauche ich nur einen Bademantel? Fragen über Fragen.

    1. Eigentlich wollte ich den Kommentar lesen, da mich die Stimme der Leserinnen und Leser interessiert. Dann las ich den Namen des „Autors“ und dachte mir, dann kannst’e auch ’n Comic lesen.

      (Aber immerhin haben Sie auf den Artikel geklickt. Danke.)

  19. Ich stehe immer noch auf demselben Standpunkt wie vor Jahren, als derselbe Autor dasselbe Thema beackerte – ADHS existiert nicht. Bzw. höchstens als PR-Massnahme der interessierten Branche. Damit will ich nicht bestreiten, dass es Menschen gibt, bei denen die damit zusammengefasste Symptomatik zu erkennen ist. ADHS ist dennoch ein hohles Konstrukt, empirisch nicht wirklich fassbar. Wie das Beispiel der Einschulungszeitabhängigkeit der Diagnose beweist, ist das Verhalten nicht pathologisch, sondern schlicht altersbedingt oder eine Reaktion auf die jeweiligen Lebensumstände. Die Verabreichung von Ritalin an Kinder ist und bleibt ein Skandal und eine paradoxe Erscheinung, würden die gleichen Kinder beim Paffen erwischt, käme alles in helle Aufregung. Ritalin (bzw. der chemische Wirkstoff) ist eine psychoaktive Substanz, von der nicht einmal seine Langzeitwirkung bekannt ist. Die lawinenartige Zunahme von ADHS-Diagnosen ist selbst pathologisch, ein Symptom für eine kranke Gesellschaft, deren Kontrollwahn immer neue Blüten treibt, die allerdings tendenziell das Gegenteil des Angestrebten bewirken.

  20. Im Bereich der Sonderpädagogik gibt es die Kategorie der Lernbehinderung, für diese Klientel gibt es einen eigenen Schulzweig. Das ist insofern fragwürdig, da es sich bei den „L“-Schülern weder um körperlich, noch um definitionsgemäß geistig, Behinderte handelt, auch wenn viele dieser Schüler vermutlich unterhalb des durchschnittlichen Intelligenzniveaus liegen. Letztendlich ist das auch ein Sammelbecken für verhaltensauffällige Schüler, die im normalen schulischen Umfeld nicht ausreichend disziplinierbar erscheinen. Bei der Diskussion um ADHS habe ich oft den Eindruck, daß es sich um die andere Seite derselben Medaille handelt.

    1. Ich glaube, da haben Sie sehr veraltete Vorstellungen von der Sinderpädagogik und zu viele Vorurteile, wie so viele in dieser Gesellschaft. Die Stigmatisierung dieser Kinder erfolgt in den Köpfen der Erwachsenen! Wir sind nun mal nicht alle gleich und ich finde es gut, dass es Möglichkeiten gibt, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Möglichkeiten zu fördern. Es ist doch frustrierend, wenn man während der Schulzeit oder Berufsausbildung immer das Gefühl vermittelt bekommt, nicht zu genügen und das erfolgt zwangsläufig, denn die Gründe für ein nicht mithalten können sind äußerst vielschichtig und können an einer Regelschule gar nicht berücksichtigt werden, da können sie noch so viele Betreuer/Sozialarbeiter mit in den Unterricht schicken! Das wird nie funktionieren!

      1. Sie sagen es!
        Und so wird den Kindern das „Gefühl des Ungenügens“, um das es Ihnen geht, in einer Spezialeinrichtung vermittelt. Da haben sie dann ohnehin keine Chance auf eine reguläre Berufsausbildung.

        Ziel erreicht:
        Selektion durch Sozialarbeiter (an aller schulischen Pädagogik vorbei, auf die die Kinder nie eine Chance haben). Genießen Sie Ihre Drecksarbeit!

        Beachte auch den moralisierenden, pseudo-verständnisvollen Tonfall. Wenn der erklingt, droht Kindern die höchste Gefahr, Nix wie weg!

        1. Das ist ja schön, wie Sie ihren Vorstellungen Ausdruck verleihen.
          Dafür bräuchten Sie meinen post aber gar nicht falsch lesen.

          Spartacus schrieb: „Das ist insofern fragwürdig, ….“

          Wie Sie daraus Vorurteile gegenüber den Kindern ableiten können, ist mir ein Rätsel.

  21. „Verschiedene Lager bieten für diese Vorgänge unterschiedliche Deutungen an: Führende Psychiater meinen, man diagnostiziere inzwischen besser, habe die Störungen früher also übersehen – diese Sichtweise übernehmen oft auch die Patientinnen und Patienten, die sich mit der Diagnose identifizieren. Von gesellschaftskritischer Seite heißt es hingegen, durch Trends in den Medien, heute verstärkt durch Influencer, komme es zu „Mode-Diagnosen“. Oder die Pandemie habe die Menschen so gestresst, dass sie vermehrt psychische Probleme bekamen.“

    Dritte Option: Die Welt hat sich so geändert das Dinge die es bereits vorher gab mehr auffallen.

  22. Ich kenne eine Reihe von Kindern, denen die Diagnose ADHS und die damit verbundene Sonderpädagogik eher geschadet als genutzt hat. Auch die Medikamentengaben waren im Rückblick bei den Meisten eher nicht hilfreich.
    Generell würde ich sagen, das es auf die Art der Auffälligkeiten ankommt, wie vorgegangen wird.
    Wir haben hier eine Einrichtung im weiteren Umfeld für extrem schwer Erziehbare, die teilweise auch massiv straffällig geworden sind aber aufgrund des Alters nicht belangt werden können.
    Dort wird eine recht robuste Pädagogik praktiziert.
    Anders geht es auch gar nicht. Eine Betreuerin hat mir mal erzählt, das Angriffe nicht selten sind und das man darauf einfach vorbereitet sein muss.
    Die Antwort muss entsprechend sein sonst geht das schief. Die haben dort alle eine Kampfsportausbildung und wenden die auch an. Nach erfolgreich abgewehrten Angriffen und erzielter Dominanz, sind die nach deren Aussage dann meist gut händelbar. Deshalb provozieren die solche Situationen gerne gleich am Anfang der Unterbringung. Die Einrichtung ist ein halber Knast. Ich will damit nur aufzeigen, das es je nach Problem recht unterschiedliche und pragmatische Lösungen geben sollte.
    ADASler findet man dort nicht.
    Ich denke, das ADAS oft eine Diagnose ist, wo viele unterschiedliche Probleme reingeworfen werden um eine einfache und kostengünstige Lösung für eine ganze Reihe recht unterschiedlicher Probleme zu finden.
    Verhaltensauffälligkeiten können nun mal sehr unterschiedliche Ursachen haben.
    Oft hilft es schon, wenn die Eltern sich etwas mehr um ihre Kinder kümmern.
    In vielen Fällen fehlt es den Eltern an Konsequenz und das Bereitstellen von materiellen Gütern wird mit Erziehung verwechselt. Bockige Kinder die schreien und den Tisch abräumen haben meist kein gesundheitliches Problem sondern ein Erziehungsdefizit oder nur einen extem schlechten Tag. Rumzappeln und Unaufmerksamkeit ist in den meisten Fällen auch vollkommen normal aber gesellschaftlich eher unerwünscht. Es ist nun mal so, das die Leute alle kleine Räder im großen Getriebe sein sollen und reibungslos zu funktionieren haben. Ich kenne zwei Fälle, wo die Lehrer die Eltern unter Druck gesetzt hatten, das die ihre Kinder mal auf ADAS untersuchen lassen sollten. Nach einem Schulwechsel waren die Kinder vollkommen unauffällig.
    Sehr interessant ist, das ich es in der letzten Zeit oft erlebt habe, das viele die sich mit einem Kinderwunsch tragen erstmal einen Hund anschaffen und testen ob sie mit dem klar kommen. Quasi ihre Elternfähigkeiten ausloten. Bekommt man es mit dem Hund nicht hin wird es mit Kindern nicht einfacher.
    Also testen wie man mit den ganzen Problemen der Erziehung so klar kommt.
    In anderen Fällen liegen echte Erkrankungen vor und die müssen behandelt werden.
    Da können Medikamente durchaus notwendig sein. Eine ehemalige Praktikantin bei uns, hätte sich mit Sicherheit ohne medikamentöse Behandlung schon längst umgebracht. Vor Beginn der Therapie hatte die das zweimal probiert, seitdem nicht mehr.
    Kurz zusammengefasst die Ursache und die Lösung gibt es nicht.

  23. Bei den Ursachen muss man auch auf die Ernährung schauen, massenhafter „Genuss“ von Süßgetränken, Süßigkeiten und hochprozessierten „Lebens“mitteln, womit die Kinder praktisch schon im Mutterleib gefüttert werden, haben eben auch Auswirkungen auf das Mikrobiom, das, wie wir wissen engstens mit unserem Hirn verbunden ist und natürlich so auch die Psyche beeinflusst.
    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-ADHS-Besserung-durch-oligoantigene-Diaet-,adhs158.html

    1. Rauchen ist auch sehr ungesund bei ADHS, Alkohol, Fleischkonsum, Flugreisen und Sex außerdem, natürlich. Einzig positiv: Retalin! Soviel steht fest, Professor Eisenbarth.

  24. Statistik ist ja schon eine vertrackte Sache:

    – Haben nach Corona sich mehr Menschen untersuchen lassen hinsichtlich psychischer Auffälligkeiten?
    – Oder ist der Anteil von ADHS-Diagnosen pro 1000 Untersuchungen gestiegen?
    – Gibt es Korrelationen oder Kausalitäten zu COVID-Infektionen bei psychischen Auffälligkeiten?
    – Gibt es diese Auffälligkeiten z.B. auch bei Kleinkindern?
    – Gibt es Unterschiede zwischen Menschen, die nachweislich eine COVID-Infektionen hatten und den anderen?

    Wenn man schon so komplexe Umstände ins Spiel bringt, muss man sie auch genau anschauen und ausdifferenzieren

  25. Völliger Quatsch. Lebendigkeit ist keine „Störung“ sondern Inbegriff von Gesundheit. Was aber zunehmend geistesgestört ist, sind die analysierenden Ärzte und das Gesundheitssystem. Angetrieben von der Pharmalobby sollen wieder mal Medikamente an Kerngesunde verhökert werden.

    Wer auf die Diagnose ADHS reinfällt, ist naiv. Es ist eine Vertuschung von Schadstoffen und deren Auswirkungen. Da hocken andere Lobbys drüber, die keine offiziellen Untersuchungen zulassen, obwohl bekannt ist wie schädlich beispielsweise Plastikflaschen, Abgase usw. sind.

    1. Thomas

      Völliger Quatsch. Lebendigkeit ist keine „Störung“ sondern Inbegriff von Gesundheit.

      Störung der Impulskontrolle, Hyperaktivität und massive Konzentrationsprobleme würde ich nicht als „Lebendigkeit“ bezeichnet. Es gibt diese Fälle. Das ist nicht das Problem. Das Problem meines Erachtens ist, dass heutzutage auch geringste Abweichungen als ADHS diagnostiziert werden.

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